Das Krisenzentrum Dortmund

 

 

Das Krisenzentrum Dortmund ist eine Fachberatungsstelle für Krisenintervention und Suizidprävention. Unser kostenfreies Angebot richtet sich an volljährige Dortmunder Bürgerinnen und Bürger, die

 

  • sich in akuten familiären oder anderen Beziehungskonflikten befinden
  • über Selbsttötung nachdenken oder bereits einen Selbsttötungsversuch unternommen haben
  • traumatische Ereignisse erlebt haben
  • persönliche Verluste durch Trennungen, Todesfälle (auch durch Suizid) erlitten haben
  • Gewalt oder eine Gewaltandrohung erfahren haben
  • Probleme in Arbeit/Ausbildung/Schule haben
  • sich aufgrund der Lebensumstände überlastet fühlen oder verzweifelt sind
  • sich Sorgen um Angehörige/Freunde/Kollegen in akuten Lebenskrisen machen

 

Die  kostenfreie psychosoziale Krisenberatung und das Selbsthilfeangebot am Krisenzentrum Dortmund werden bei akuter Notwendigkeit durch die Möglichkeit einer Psychiatrischen Behandlung und/oder Psychotherapeutischen Akutbehandlung ergänzt.

Dies wird ermöglicht durch Kooperationsleistungen der Psychiatrischen Institutsambulanz des Knappschaftskrankenhauses Lütgendortmund.


Wenn Sie einen Termin für ein Erstgespräch im Krisenzentrum möchten, melden Sie sich bitte telefonisch oder persönlich während unserer aktuellen Öffnungszeiten montags bis freitags von 09.00 bis 17.00 Uhr an.

Wir klären mit Ihnen, ob und wie eine Unterstützung durch das Krisenzentrum sinnvoll sein kann und nehmen notwendige Informationen für einen Ersttermin auf.

 

Telefon:

 

0231-435077


Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.



Aktuelles

 

 

10.09.2019 Internationaler Tag der Suizidprävention

 

Das Krisenzentrum möchte für Hinterbliebene nach Suizid in Dortmund einen zentralen Ort der Erinnerung und des Andenkens schaffen.

Dazu werden wir aus Anlass des Internationalen Tages der Suizidprävention am 10.09.2019 im öffentlichen Raum einen Baum pflanzen, als Erinnerung an die Menschen, die sich in Dortmund suizidiert haben.

 

Der Baum, zusammen mit einer Gedenktafel und einer Sitzbank soll zukünftig als Gedächtnisort für alle dienen, die einen Menschen durch Suizid verloren haben.
Wir wünschen uns auch, dass dieser Ort das oft tabuisierte Thema Suizid und die Situation der Betroffenen mehr in das öffentliche Bewusstsein bringt.

 

Die Baumpflanzaktion, begleitet von Reden, Musik und einem Gedenkritual findet statt am

 

10.09.2019, um 17:00 Uhr auf der großen Rasenfläche im Stadewäldchen

 

Wir möchten alle Menschen, die sich angesprochen fühlen, zu dieser Veranstaltung einladen.

 

 

 

Unserer aktueller Jahresbericht 2018 ist erschienen. Sie können sich darin über die Angebote, Leistungen und die besonderen Ereignisse des Krisenzentrum Dortmund aus dem letzten Jahr informieren.

 

Download
Jahresbericht 2018.pdf
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Die Gesprächsgruppe Hinterbliebene nach Suizid trifft sich regelmäßig einmal im Monat,

jeweils Mittwochs von 18.00 Uhr bis 20:00 Uhr in den Räumen des Krisenzentrum.

 

Die Termine für 2019 sind:

30.01.  27.02.  13.03.  03.04.  08.05.  05.06.  03.07.  07.08.  04.09.  02.10.  06.11.  04.12.2019

 

 

Die Teilnahme an der Gruppe ist kostenfrei.

Wir bitten um telefonische Anmeldung vorab im Krisenzentrum Dortmund, Tel: 0231 - 43 50 77


 

40 Jahre Krisenzentrum Dortmund

 

 

 

1978 nahm das Krisenzentrum in Dortmund-Hörde seine Arbeit als erste Fachberatungsstelle in Deutschland für Krisenintervention und Suizidprävention auf.