Das Krisenzentrum Dortmund

 

 

Das Krisenzentrum Dortmund ist eine Fachberatungsstelle für Krisenintervention und Suizidprävention. Unser kostenfreies Angebot richtet sich an volljährige Dortmunder Bürgerinnen und Bürger, die

 

  • sich in akuten familiären oder anderen Beziehungskonflikten befinden
  • über Selbsttötung nachdenken oder bereits einen Selbsttötungsversuch unternommen haben
  • traumatische Ereignisse erlebt haben
  • persönliche Verluste durch Trennungen, Todesfälle (auch durch Suizid) erlitten haben
  • Gewalt oder eine Gewaltandrohung erfahren haben
  • Probleme in Arbeit/Ausbildung/Schule haben
  • sich aufgrund der Lebensumstände überlastet fühlen oder verzweifelt sind
  • sich Sorgen um Angehörige/Freunde/Kollegen in akuten Lebenskrisen machen

 

Die  kostenfreie psychosoziale Krisenberatung und das Selbsthilfeangebot am Krisenzentrum Dortmund werden bei akuter Notwendigkeit durch die Möglichkeit einer Psychiatrischen Behandlung und/oder Psychotherapeutischen Akutbehandlung ergänzt.

Dies wird ermöglicht durch Kooperationsleistungen der Psychiatrischen Institutsambulanz des Knappschaftskrankenhauses Lütgendortmund.


Aktuelle Corona-Regeln für die Krisenberatung 

 

Bitte melden Sie sich wie gewohnt für ein Erstgespräch in der Krisenberatung telefonisch an.
Wir nehmen in der Anmeldung einige grundlegende Informationen über Ihre Situation auf und vereinbaren mit Ihnen einen ersten Termin.
Sind Sie genesen, geimpft oder getestet (Schnelltest nicht älter als 48 Std. und kein Selbsttest), finden die Termine bei Beachtung unserer aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen in der Beratungsstelle statt. 

Wenn Sie diese Voraussetzungen nicht erfüllen, vereinbaren wir mit Ihnen einen Zeitpunkt, zu dem Sie von einer Beraterin oder einem Berater angerufen werden. Für die Telefonberatung sorgen Sie bitte bei sich für eine ruhige, ungestörte Gesprächssituation.

 

Wenn weiterführende Krisengespräche vereinbart werden, erfolgen diese entweder im direkten Kontakt oder bei Notwendigkeit telefonisch.

 

Für die Behandlungstermine im Rahmen der psychiatrischen Behandlung und psychotherapeutischen Akutversorgung gelten ebenfalls die aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

 

 

 


Gesprächsgruppe Hinterbliebene nach Suizid

 

 

Angehörige, die vorher in der Beratung waren, bietet das Krisenzentrum als weitergehendes Angebot die Teilnahme an der Gesprächsgruppe für Hinterbliebene nach Suizid an.

 

Die Gruppe trifft sich regelmäßig einmal im Monat,

jeweils Mittwochs von 18.00 Uhr bis 20:00 Uhr in den Räumen des Krisenzentrums.

 

Die Termine für 2021 sind:

 

13. Januar, 03. Februar, 03. März, 24. März, 12. Mai, 02. Juni, 07. Juli, 04. August, 08. September, 15. September, 06. Oktober, 20. Oktober, 03. November, 10. November, 01. Dezember, 15. Dezember

 

 

 

 

Die Teilnahme an der Gruppe ist kostenfrei.

Bitte infomieren Sie sich vorab im Krisenzentrum Dortmund über die Möglichkeit an dem Angebot eilzunehmen.

Tel: 0231 - 43 50 77

 


Telefon:

 

0231-435077


Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.



Aktuelles

Veranstaltung zum Internationaler Tag der Suizidprävention am 10.09.2021

 

 

Zum Internationalen Tag der Suizidprävention hat das Krisenzentrum Dortmund mit seiner Gruppe "Hinterbliebene nach Suizid" und dem Freundes-und Förderkreis Krisenzentrum e.V. wieder eine Veranstaltung im Stadewäldchen am Gedenkort für Dortmunder, die sich selbst getötet haben vorbereitet.

 

In dieses Jahr wurde im Rahmen dieser Veranstaltung der neue Ginkgobaum seiner Bestimmung übergeben. Die Hinterbliebenen gedachten Ihren Verstorbenen in bewegenden Worten. Alle Anwesenden hatten die Möglichkeit, Gedenkschleifen in den Baum zu hängen und weiße Rosen abzulegen.

Das Krisenzentrum hat auch in der Vergangenheit mit verschiedenen Aktionen u.a. zum Internationalen Tag der Suizidprävention zur öffentlicher Bewusstseinsbildung und Aufklärung über die Situation von Menschen in suizidalen Krisen und Suizidalität allgemein beigetragen.

 

Diese Aktionen werden vor allem durch Spenden an den Freundes-und Förderkreis des Krisenzentrums ermöglicht.

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die unsere Arbeit durch Ihre Zuwendungen unterstützen.


Im aktuellen Jahresbericht können Sie sich  über die Angebote, Leistungen und die besonderen Ereignisse des Krisenzentrum Dortmund aus dem letzten Jahr informieren.

 

Download
Jahresbericht 2019.pdf
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40 Jahre Krisenzentrum Dortmund

 

 

 

1978 nahm das Krisenzentrum in Dortmund-Hörde seine Arbeit als erste Fachberatungsstelle in Deutschland für Krisenintervention und Suizidprävention auf.