
Internationaler Tag der Suizidprävention 2026
Wir dürfen sie nicht vergessen, die Menschen, die in verzweifelten Situationen durch eigene Entscheidung aus dem Leben geschieden sind. Und wir müssen das Mögliche tun, um denen zu helfen, die in ihrer scheinbar ausweglosen Situation in eine suizidale Krise geraten oder durch den Suizid eines nahestehenden Menschen eine extreme Belastung erfahren.
Der 10.September eines jeden Jahres ist weltweit der Suizidprävention gewidmet.
An diesem Tag findet jedes Jahr am Dortmunder Gedenkort für Opfer eines Suizids im Stadewäldchen ein öffentliche Gedenken an alle Menschen statt, die sich suizidiert haben. Für die Hinterbliebenen sind das Gedenken und die Enttabuisierung von Suizidalität für die Bewältigung ihrer schweren Trauer wichtig und hilfreich. Gleichzeitig soll die Veranstaltung auf das tabuisierte Problem der Selbsttötung aufmerksam machen und einen Beitrag leisten, die Situation der Betroffenen zu erkennen, damit Hilfestellung gegeben werden kann
Suizidalität kann jeden treffen!

Rückblick 10. September 2026
Anlässlich des Internationalen Tags der Suizidprävention am 10. September trafen sich bei gutem Wetter ca. 40 Personen am Baum des Gedenkens im Stadewäldchen.
Eingeladen zu der Veranstaltung hatte das Team des Krisenzentrums, der Freundes- und Förderkreis Krisenzentrum und die Hinterbliebenengruppe des Krisenzentrums.
Mit einem eindrucksvollen Textbeitrag wurden Gedanken und Gefühle angesprochen, welche die Hinterbliebenen in ihrem Trauerprozess begleiten und Impulse geben. Die Verstorbenen wurden in dem anschließenden stimmungsvollen Ritual mit Namen benannt und für sie Rosen am Baum abgelegt. Die musikalische Begleitung rundete die Veranstaltung ab.
Anwesend waren Mitglieder der Hinterbliebenengruppe, Familien und Freunde und Interessierte aus verschiedenen Arbeitsfeldern der Stadt, die beruflich mit Suizid zu tun haben.
Alljährlich zum internationalen Tag der Suizidprävention versammeln sich Menschen am Ort des Gedenkens im Stadewäldchen und erinnern ihrer Angehörigen und Freunde.
Über die Veranstaltung hinaus wird durch beschriftete Bänder am Baum ein Zeichen gesetzt, um auf das tabuisierte Problem der Selbsttötung aufmerksam zu machen.