Aktionen zum Internationalen Tag der Suizidprävention


10.09.2018 

 

Anlässlich des Internationalen Tages der Suizidprävention haben das Krisenzentrum Dortmund und die Hinterbliebenengruppe nach Suizid der Dortmunder Bürger gedacht, die sich selbst getötet haben.

In Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Hörde wurde ein Gedenkgottesdienst gestaltet.

 

Mitarbeiterinnen des Krisenzentrum sind mit den Besuchern ins Gespräch gekommen und haben auf Hilfemöglichkeiten für Menschen in akuten Krisen aufmerksam gemacht. 

 

Diese Aktion wurde mit Unterstützung des Freundes- und Förderkreises Krisenzentrum Dortmund e.V. finanziert und umgesetzt.

 

 


 

10.09.2019

 

Aus Anlass des Internationalen Tages der Suizidprävention hat das Krisenzentrum Dortmund mit seiner Gruppe für Hinterbliebene nach Suizid einen Baum des Gedenkens gepflanzt.

 

Der Gingkobaum steht im Stadewäldchen und wird zusammen mit einer Gedenktafel und einer Sitzbank zukünftig als Gedächtnisort für alle dienen, die einen Menschen durch Suizid verloren haben. Zudem soll dieser Ort das oft tabuisierte Thema Suizid und die Situation der Betroffenen mehr in das öffentliche Bewußtsein bringen.


Der Text der Gedenktafel wird lauten:

Baum des Gedenkens

 

Wenn jemand sich selbst tötet, ist diesem Entschluss oftmals unglaublich viel Schmerz und Leid vorausgegangen. Diese Art von Tod ist anders als die anderen.

Alle 40 Sekunden nimmt sich weltweit ein Mensch das Leben. In Dortmund töten sich jedes Jahr mehr als 50 Menschen selbst. Auf jeden vollendeten Suizid kommen über 10 Suizidversuche.

Der Mensch, der aus eigenem Antrieb gegangen ist, hinterlässt bei denen, die zurückbleiben häufig einen so gewaltigen Schmerz, dass sie glauben, daran zu zerbrechen.

 

Dieser Baum wurde in Gedenken an alle Dortmunder gepflanzt, die sich selbst getötet haben. 

 

Der Ginkgobaum steht traditionell für Stärke, Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit. Allen, die sich mit Suizidalität und Suiziden auseinandersetzen, möge er deshalb ein Symbol des Trostes und der Hoffnung sein.

Denn es gibt Wege aus dem Schmerz, der Trauer und der Verzweiflung!