Krisenzentrum Dortmund Beratungsstelle für Krisenintervention

Seiteninhalt

Zielsetzung. Was wollen wir erreichen?

Das Krisenzentrum Dortmund bemüht sich um eine Verbesserung der Suizidprävention in Dortmund. Die Angebote zielen dabei sowohl auf Primärprävention (Aufklärung der Bevölkerung über das Phänomen Suizidalität und entsprechender Hilfsangebote, Multiplikatorenschulung) als auch auf Sekundär- (Beratung und Hilfe in Lebenskrisen, bei Suizidgedanken und –absichten) und Tertiärprävention (Hilfe nach erfolgtem Suizidversuch). Die Beratung und Unterstützung von Angehörigen bei Suizidalität oder nach erfolgtem Suizid gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Krisenzentrums.

 

Da akute psychosoziale Krisen - neben psychischen Erkrankungen - häufig Auslöser für Suizidalität sind, ist die zeitnahe Versorgung/Unterstützung von Menschen in Krisensituationen wichtigstes Anliegen des Krisenzentrums. Eine verbesserte Krisenbewältigung verhindert die weitere Zuspitzung der Situation und wirkt Chronifizierung psychischer Symptome, Suizidalität, längeren Behandlungsverläufen sowie der Notwendigkeit zu stationärer Behandlung entgegen. In diesem Sinne zielt das Angebot auf die Stabilisierung der Betroffenen, die Deeskalation der Situation, die Klärung bestehender Konflikte, die Entwicklung einer Lösungsperspektive und die Abklärung hilfreicher/notwendiger weiterführender Hilfen (= Clearing, Weichenstellung incl. Weitergabe entsprechender Informationen).

 

Um Hilfesuchenden den Zugang in die Einrichtung zu erleichtern, bemüht sich das Krisenzentrum um ein möglichst niederschwelliges Angebot.

Da Krisenintervention und Suizidprävention multidisziplinäre Aufgaben darstellen, setzt sich das Krisenzentrum für eine fachrichtungsübergreifende Kooperation mit anderen Institutionen ein.



Zielgruppe. Wem machen wir ein Angebot?

Das Angebot richtet sich an volljährige Dortmunder Bürgerinnen und Bürger, die sich in einer psychosozialen Krisensituation befinden und Hilfe bei der Bewältigung dieser Situation wünschen.

 

Menschen, deren Wohnort außerhalb Dortmunds liegt, Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit einer Suchtproblematik können im Krisenzentrum nicht versorgt werden, erhalten aber auf Anfrage entsprechende Anlaufstellen genannt.

 

Menschen, die sich wegen einer psychischen Erkrankung bereits in psychotherapeutischer und/oder psychiatrischer Behandlung befinden, sollten sich im Falle einer notwendigen Krisenintervention an ihren Behandler wenden.