Krisenzentrum Dortmund Beratungsstelle für Krisenintervention

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Das Krisenzentrum Dortmund wurde  als Fachberatungsstelle für ambulante Krisenintervention und Suizidprävention gegründet. Die Einrichtung bietet Dortmunder Bürgerinnen und Bürgern in akuten Lebenskrisen, bei Selbsttötungsgedanken oder nach Selbsttötungsversuch ein kurzfristiges Beratungsangebot. Die Beratung ist kostenfrei. Dies wird ermöglicht durch finanzielle Mittel der Stadt Dortmund, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und der Klinikum Westfalen GmbH.

 

Aufgrund rückläufiger Fördergelder ist das Krisenzentrum Dortmund zunehmend auf Spenden angewiesen. Wenn Sie die Arbeit des Krisenzentrums durch Ihre Spende unterstützen möchten, können Sie dies hier. Spenden sind steuerabzugsfähig.

 

 

 

 

 

Aktuelles.

 

 

Aktuelle Informationen rund um das Krisenzentrum.  Stand 03.08.2015

 


 

 

Welttag der Suizidprävention 2015 - Das Krisenzentrum lädt ein:

Jörg Hartmann liest aus "Arbeit und Struktur" von Wolfgang Herrndorf*

 

Anlässlich des Internationalen Tages der Suizidprävention am 10. September 2015 engagiert sich Jörg Hartmann, Darsteller des Dortmunder Tatortkommissars Peter Faber, mit dem Krisenzentrum Dortmund für die Suizidprävention.

 

In Deutschland sterben jedes Jahr mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten, illegale Drogen und Aids zusammen. Dennoch findet eine wertungsfreie, konstruktive und aufklärende Auseinandersetzung mit Suizidalität in der Öffentlichkeit kaum statt. Menschen in suizidalen Lebenskrisen werden oftmals stigmatisiert, was letztlich die Zuspitzung der Krise fördert und damit die Suizidgefahr erhöht.

 

Um das Krisenzentrum Dortmund in seiner nunmehr 37jährigen Arbeit der Enttabuisierung, Prävention und Bewältigung von Suizidalität zu unterstützen, liest der in Hagen geborene und in Herdecke aufgewachsene Jörg Hartmann aus Wolfgangs Herrndorfs’ „Arbeit und Struktur“. Anschließend diskutieren Fachleute unter der Moderation Marija Bakkers’ zum Thema Suizidprävention und -bewältigung.

 

Die Veranstaltung findet am 10.09.2015 im Sweetsixteen Kino des Dortmunder Depots, Immermannstr. 29, 44147 Dortmund statt. Einlass ist um 17:30 Uhr. Die Lesung mit anschließender Podiumsdiskussion beginnt um 18 Uhr. Die Veranstaltung endet gegen 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt. Reservierungen können nicht entgegen genommen werden. Barrierefreiheit ist gewährleistet. Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen. Näheres finden Sie auf www.depotdortmund.de.

 

Betroffene und Interessierte sind herzlich eingeladen.

 

Weitere Informationen zum Internationalen Tag der Suizidprävention finden Sie unter www.welttag-suizidpraevention.de.

 

*erschienen im Rowohlt Verlag.

 

 

Unseren aktuellen Kurzjahresbericht 2014 finden Sie hier.

 

 

Bitte beachten Sie: Die Psychiatrische Zweigpraxis am Krisentrum ist aus betrieblichen Gründen vorübergehend nicht besetzt.

 

Neuer Träger - für Hilfesuchende bleibt alles, wie es war !

Der bisherige Träger unserer Beratungsstelle, die Ev. Krankenhaus GmbH, musste im letzten Jahr tiefgreifende Veränderungen vornehmen, um die eigene wirtschaftliche Krise zu überwinden.

 

Zukünftig wird die Klinikum Westfalen GmbH über einen gemeinnützigen Trägerverein die Verantwortung für das Krisenzentrum Dortmund übernehmen. Wir freuen uns über einen Träger, der ohne zu zögern und ohne Abstriche bereit ist, sich für unsere Einrichtung einzusetzen. Darüber hinaus ist der Wechsel für uns mit der Hoffnung verbunden, im Verbund mit der psychiatrischen Abteilung des Knappschaftskrankenhauses Lütgendortmund die Krisenhilfe in Dortmund weiter sinnvoll auszubauen.

 

Das bewährte Angebot des Krisenzentrums bleibt somit ohne Abstriche erhalten.